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Das Haus der politischen Bildung ist als freier Träger durch die Bundeszentrale für politische Bildung anerkannt.
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Biografie

 

Vom Mauerbau zur Osterweiterung

 
     

MauerbauGeistige Auseinandersetzung als Antwort auf eine weltpolitische Machtprobe: Das war nach dem Mauerbau 1961 das Motiv für die Gründung des Hauses der Studentenschaft durch den Verband Deutscher Studentenschaften (VDS) - die Dachorganisation der studentischen Selbstverwaltung. Mit seinen fachbezogenen und deutschlandpolitischen Seminaren gab der neue Bildungsträger bis 1969 tausenden von Studenten die Möglichkeit, den Ost-West-Konflikt differenziert und kritisch aufzuarbeiten.

Nach dem politischen Scheitern der überregionalen Studenten- vertretung 1969/70 drohte diese Bildungsarbeit ebenfalls zusammenzubrechen. Auf Initiative des langjährigen Geschäfts- führers des "Hauses", Panteleimon Schljapin, gründeten führende Studentenvertreter der sechziger Jahre, unter ihnen die früheren VDS-Vorsitzenden Eberhard Diepgen, Lothar Krappmann und Emil Nutz (†), im Mai 1970 mit dem "Haus der politischen Bildung" eine Nachfolgeinstitution.

Bis 1995 in Zusammenarbeit mit der Otto Benecke Stiftung, danach in alleiniger Verantwortung führte das "neue" Haus die deutsch-deutsche Bildungsarbeit fort - nach dem Fall der Mauer mit einer zeitgerechten Neujustierung der Inhalte. Einen Einschnitt für die Arbeit des Bildungsträgers brachte Ende 1992 der plötzliche Tod des Spiritus Rector des Vereins, Panteleimon Schljapin. Seine Nachfolge übernahm bis zum Eintritt in den Ruhestand 2001 der langjährige Studienleiter Gerhard Hinzmann, der auch heute noch als Referent und Seminarleiter wirkt. Seit April 2001 leitet Volker Niemetz geschäftsführend den Verein.

Die Trennung von der Otto Benecke Stiftung 1995 führte zur Aufgabe eines seit 1973 gemeinsam genutzten Tagungshauses in der Zehlendorfer Goethestraße. Heute veranstaltet der Verein seine Seminare und Tagungen in Abstimmung mit seinen Gästen wie schon Anfang der siebziger Jahre in unterschiedlichen Bildungsstätten.


Das Bildungsangebot - einst auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges entwickelt - orientiert sich heute an den Perspektiven eines vereinten Europas in Freiheit und Wohlstand.


 
     


Geschäftsführer    
 Panteleimon Schljapin    1972 bis 1992
 Gerd Hinzmann    1993 bis 2001
 Volker Niemetz    2001 bis 2015
     
Vorstand    
 Eberhard Diepgen   -Vorsitzender von 1972 bis 1984
 Dr. Lothar Theodor
 Lemper
  -Vorsitzender seit 2015
 Dr. Lothar Krappmann   -Im Vorstand seit 1972
    -Vorsitzender von 1984 bis 2003
 und von 2012 bis 2015
    -Stellvertretender Vorsitzender
 von 2003 bis 2012
 Emil Nutz (†)   -Im Vorstand 1972 bis 2012
    -Stellvertretender Vorsitzender
 von 1984 bis 2003
    -Vorsitzender von 2003 bis 2012
 Fedor Sichart  von Sichartshofen

  -Im Vorstand von 1972 bis 1974

 
Panteleimon Schljapin
  Panteleimon Schljapin
1932-1992